Angebot

Shiatsu für Erwachsene

Ausgehend von einem Gespräch und einer Betrachtung des Menschen im Sinne der Fünf Wandlungsphasen (Elemente) der Traditionellen Chinesischen Philosophie wird ein Behandlungsplan erstellt. Art der Berührung, Drucktechnik und Druckstärke richtet sich ganz nach Ihrer momentanen energetischen Verfassung.

Shiatsu wird in der Regel auf einer weichen Matte auf dem Boden ausgeübt. Für den Fall, dass Sie nicht bequem auf dem Boden liegen können, besteht in meiner Praxis auch die Möglichkeit Shiatsu auf einem eigens dafür entwickelten Shiatsu-Stuhl anzuwenden.

Shiatsu dauert üblicherweise 50-60 Minuten, kann aber je nach Bedarf (z. B. bei Kindern) verkürzt oder auch etwas verlängert werden. Für Ihren Erstbesuch in meiner Praxis nehmen Sie sich bitte etwas mehr Zeit, da wir zu Beginn ein etwa 15-minütiges Gespräch führen.

Bitte bringen Sie bequeme lockere Kleidung am besten aus Baumwolle und wenn möglich ein Leintuch mit.

Shiatsu im Unternehmen

Bei Interesse an Shiatsu als Baustein der betrieblichen Gesundheitsförderung oder des betrieblichen Gesundheitsmanagements verweise ich auf unser Team von workimpuls.

Kindershiatsu

Durch den Entwicklungsschritt der Aufrichtung und der ersten selbständige Schritte kommt es zu weiteren Differenzierungen der Meridiane. Dem entsprechend wird das Augenmerk beim Shiatsu ab dem 18. Lebensmonat bis zur Schulreife vermehrt auf das 6-Schichten-Modell der Meridianlehre (den sog. Keirakus) gelegt. Wir sprechen dabei auch von Oben/Unten-Verbindungen, weil in einer Schicht jeweils ein Meridian an den Armen und ein anderer an den Beinen verläuft.

So repräsentieren der Lungen- und der Milzmeridian die Schicht des Taiyin, des äußersten Yin, beide Organe sind verantwortlich für die Gewinnung von Qi, die Lunge sorgt für die Qi-Umwandlung aus der Luft, die Milz für die Qi-Umwandlung aus der Nahrung. Die Verbindung bestimmter Akupressurpunkte des Lungen- und Milzmeridians fördert Kommunikation und Synergien dieser beiden Meridiane und wird meist als angenehm und vitalisierend empfunden. Um noch ein anderes Beispiel zu nennen, der Dünndarm- und der Blasenmeridian repräsentieren die Schicht des Taiyang, des äußersten Yang.

Als Außenschicht hat diese Schicht Abgrenzungsaufgaben um mit widrigen äußeren Bedingungen und Umweltfaktoren (z.B. pathogenen Faktoren wie Kälte, Feuchtigkeit, Hitze…) besser zurechtzukommen. Diese Schicht wird z.B. bei längerwährender Infektanfälligkeit des Kindes behandelt.

Ab dem Erlangen der Schulreife – etwa im 7. Lebensjahr – kommt es wiederum zu neuen Vernetzungsstrukturen der Meridiane untereinander. Bei Kindern ab diesem Alter kommt – ganz ähnlich wie beim Erwachsenen – das Modell der 5 Wandlungsphasen der Traditionellen Chinesischen Philosophie vermehrt zur Anwendung.

Aus daoistischer Sicht gehen alle Lebensformen, alles Existierende, auf die basalen Kräfte der Fünf Elemente –HOLZ, FEUER, ERDE, METALL, WASSER – zurück. Im Mensch finden die Fünf Kräfte im Körperlichen (zB. den Organen), in den Gefühlen (Wut/Zorn,Freude/Liebe, Mitleid/Empathie, Trauer/Abgrenzung, Angst/Furcht) und im Mentalen/Geistigen (Lebensplan/Kreativität, Bewusstsein, Verstehen, analytisches Denken, Stille/Ruhe) ihre Entsprechungen.

Kindershiatsu zielt darauf ab, die Fünf Wandlungsphasen bei Kindern entsprechend ihrer individuellen Anlagen ausgewogen und harmonisch zur Entwicklung zu bringen, sodass sich ihre körperlichen, seelischen, kognitiven und sozialen Kräfte und Anlagen zum Wohle ihrer selbst und der Gesellschaft entfalten.

Babyshiatsu

Bereits ab Geburt sind aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Philosophie alle Meridiane beim Säugling angelegt. Während der kindlichen Entwicklung kommt es zur Differenzierung der Meridiane und einer verbesserten Koordiniation im Zusammenspiel der Meridiane untereinander. Die harmonische Entwicklung der Meridiane zusammen mit geeigneten Umwelteinflüssen (Liebe, Wärme, Schutz, Nahrung, Zuwendung, Förderung) sind wesentliche Grundlagen der körperlichen und emotionalen/sozialen Entwicklung des Kindes.

Babys sprechen mit ihren feinfühligen Empfindungen auf die angenehmen und sanften Berührungen beim Shiatsu besonders an. Die Meridianbehandlungen werden – unter Berücksichtigung der 3 Meridianfamilien (Umläufe) – in Rücken-, Bauch- oder Seitenlage durchgeführt. Das Baby liegt dabei auf den Knien des Shiatsu-Praktikers oder – bei bereits größeren Babys – auf einer weichen Unterlage auf dem Boden. Babyshiatsu ist einfach, sanft und immer auf die Bedürfnisse, Stimmungen und die Körpersprache ihres Babys abgestimmt. Babyshiatsu fördert das allgemeine Wohlbefinden, besonders bei Babys, die unausgeglichenes und quängeliges Verhalten an den Tag legen. Babyshiatsu kann bei motorischen Problemen, Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen unterstützend angewendet werden.

Babyshiatsu orientiert sich im Wesentlichen an 3 Meridianfamilien (Umläufen). Die 12 Organmeridiane des Menschen werden dabei in 3 Gruppen unterteilt. Jeder dieser aus 4 Meridianen bestehenden Meridianumläufe ist für jeweils unterschiedliche Entwicklungsthemen verantwortlich.

  • Meridianfamilie: „Der vordere Raum“ mit den Meridianen Lunge-Dickdarm-Magen-Milz und den Themenschwerpunkten:  Nahrungsaufnahme, Verdauung, Ausscheidung, die „Mitte“ finden, Selbstsicherheit, Geborgenheit, Mutter-Kind-Bindung, Grenzen spüren, Sicherheit („für mich wird gesorgt“), etc.
  • Meridianfamilie: „Der hintere Raum“ mit den Meridianen Herz-Dünndarm-Blase-Niere und den Themenschwerpunkten:  Aufrichtung, Antrieb, in Bewegung kommen, Krabbeln, Laufen, Rennen, Sprachentwicklung, (Ur)vertrauen, Überlebenswille, Gehör, Entwicklung des Nervensystems, uvm.
  • Meridanfamilie: „Der seitliche Raum“ mit den Meridianen Perikard-Drei Erwärmer-Gallenblase-Leber und den Themenschwerpunkten: Rotation, Erweiterung in den Raum, Koordination (links/rechts), Entwicklung und Wachstum, Lernfähigkeit, uvm.

Die Dauer des Babyshiatsu variiert abhängig vom Alter des Babys zwischen 5 und 15 Minuten.

Die Mutter/der Vater des Babys sind während der Behandlung selbstverständlich anwesend.

 

Meine Babyshiatsu-Ausbildung erfolgte bei Frau Karin Kalbantner-Wernicke, Physiotherapeutin und Shiatsu-Praktikerin in Hochheim-Massenheim www.aceki.de.

 

Hinweis: Babyshiatsu ersetzt in keinem Fall den Besuch ihres Kinderarztes, kann aber die

schulmedizinisch und psychologische Behandlung ihres Kindes begleiten und unterstützen.

Shonishin

„Shoni“ (jap.) = Kleinkind; „Shin“ (jap.) = Akupunkturnadel

Shonishin ist eine ursprünglich in Japan im 17. Jhdt. entstandene nicht-invasive (d.h. nicht die Haut durchdringende) „Akupunktur“-Methode, die vor allem bei Säuglingen und Kindern angewendet wird. Mit verschiedenen Instrumenten werden Streichungen und Klopfungen an bestimmten Reflexzonen, Meridianabschnitten oder Akupunkturpunkten durchgeführt, die zum Ziel haben, ausgleichend und regulierend auf den Qi-Haushalt des Kindes einzuwirken. Anzahl und Druck der Streichungen sowie Dauer der Shonishin-Anwendung orientieren sich am Alter des Kindes. Bei Neugeborenen z.B. erzeugt man kaum mehr als den „Druck einer Feder“ und die Anwendung dauert max. 2 Minuten. Die Dauer der Behandlung steigt bei Säuglingen und Kindern auf etwa 5 bis 10 Minuten. Bei Erwachsenen kann eine Shonishin-Anwendung bis zu 15 Minuten dauern.

In den ersten 18 Lebensmonaten durchläuft jedes Kind eine Reihe von Entwicklungsschritten (sog. „Meilensteine“), die sowohl in körperlicher als auch in emotionaler und sozialer Sicht prägend sein können für unser späteres Leben als Erwachsene (vgl. auch den Abschnitt „Meridianentwicklung“ beim Babyshiatsu). Die grundlegende Absicht beim Shonishin ist, einen ungehinderten Energiefluss in den Meridianen wiederherzustellen und Fülle- und Leere-Zustände in den Meridianen auszugleichen. Shonishin wirkt regulierend auf das Energie- und Meridiansystem ihres Kindes und fördert die Besonderheiten der kindlichen Entwicklung vom Säugling bis ins Schulalter. Shonishin fördert ihr Kind bei der Bewegungsentwicklung und kräftigt Immunsystem und Abwehrkraft. Es unterstützt auf sanfte Weise die Vitalität und die ganzheitliche Entwicklung ihres Kindes (körperlich/Bewegung – emotional/Gefühle – kognitiv/Lernen – sozial/Umgang mit anderen Kindern).

Typische Anwendungsgebiete bei Säuglingen und Kindern sind Unruhe, schlechter Schlaf, Verdauungsbeschwerden, Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen, Bettnässen, uvm. Zusätzlich eignet sich Shonishin auf hervorragende Weise bei Erwachsenen mit Nadelangst.

Meine Shonishin-Ausbildung erfolgte nach der Daishihari-Schule von Masanori Tanioka Sensei bei Thomas Wernicke, Kinderarzt und Shiatsu-Praktiker in Hochheim-Massenheim www.aceki.de.

 

Do-In

Zu den bewährten Methoden der Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung in China gehört seit jeher die regelmäßige – am besten tägliche – Ausführung von Körperübungen, wobei der Schwerpunkt vor allem auf die bewusste Ausführung der Übungen in Verbindung mit der Atmung gelegt wird. Der Begriff Do-In leitet sich von dem chinesischen Dao Yin ab, das soviel wie „Führen, Leiten“ (des Qi) bedeutet. Bewegen und Dehnen des Körpers in Achtsamkeit regt den körpereigenen Energiefluss an und balanziert die Ströme untereinander aus. Regelmäßig ausgeführte Körperbungen verstanden die Chinesen seit alters her als Bestandteil von „Qi-Pflege“ und Erhalt eines langen Lebens in Gesundheit.

Do-In wirkt anregend und ausgleichend auf den Qi-Fluss in unseren Meridianen und verbessert Wahrnehmung, Körpergefühl und Selbstbewusstsein. Die Übungen fördern Entspannung und Zentriertheit und schulen die ganzheitliche Wahrnehmung des Menschen als Einheit von körperlichen, emotionalen und geistig/spirituellen Aspekten (Yin und Yang). Do-In ist ein System von einfachen Bewegungs- und Atemübungen, das den Menschen in einen natürlichen und ausgeglichenen Zustand bringt. Es stellt ein Übungssystem für Körper-Seele-Geist dar, in dem Aspekte der Fünf Wandlungsphasen der Traditionellen Chinesischen Philosophie und des taoistischen Weltbilds mit einbezogen werden. Basierend auf Do-In entwickelten sich später die verschiedenen Schulen, Stile und Ausrichtungen des Qi Gong.

Mir persönlich helfen die Übungen vor allem dabei mich wohl und zentriert zu fühlen und dienen der Klärung und Bewahrung meiner emotionalen Ausgeglichenheit und Stabilität. Manchmal gebe ich meinen KlientInnen die eine oder andere Körperbung mit nach Hause, wenn es mir zur Auflösung schädlicher Haltungs- und Spannungsmuster oder einfach zur Steigerung der Körperwahrnehmung förderlich erscheint.

Wenn Sie Interesse an Do-In haben, verweise ich auf meine regelmäßigen Kursangebote in Seekirchen. In diesen Kursen werden – neben speziellen Ki-Übungen – Meridiandehnungsübungen im Kreislauf der Fünf Wandlungsphasen durchgeführt und dabei Achtsamkeit für unsere Atmung und Körperhaltung entwickelt. Zusätzlich werden vitalisierende Selbstmassagen für Gesicht, Hände und Füße erlernt und der Wirkung bestimmter Akupressurpunkte nachgespürt. Geschult werden dabei insbesonders die Körperwahrnehmung, das Lösen übermäßiger muskulärer Anspannung und ein Verständnis für die vielfältigen psychophysischen Zusammenhänge.

Zu näheren Auskünften über laufende Kurse oder Individual-Training mit Do-In kontaktieren Sie mich bitte telefonisch.

Moxibustion

Bei der Moxibustion wird an unterschiedlichen Körperarealen, Meridianen oder ganz bestimmten Akupressurpunkten Beifußkraut indirekt (d. h. in einer bestimmten Entfernung zur Haut) abgebrannt. Die dabei entstehende Wärme kann über den Akupunkt oder über den Meridian in den Körper eindringen und Yin-Zustände bzw. Kälte-bedingte Befindlichkeitsbeeinträchtigungen ausgleichen. In den alten chinesischen Schriften ist zu lesen: „Dringen Kälte und Wind in den Körper ein, so behandle man mit Moxa.“

Anwendungsgebiete vor allem bei Zuständen von:

  • Chronische Müdigkeit
  • Unterleibsbeschwerden
  • Schwacher Immunabwehr
  • Chronischen Beschwerden
  • Verdauungsbeschwerden
  • Kreuzschmerzen
  • Gelenksbeschwerden
  • Durchblutungsstörungen

 

Gua Sha (Schaben)

Gua Sha ist eine Technik bei der mittels eines abgerundeten Gegenstandes (Büffelhorn, Jade) schmerzende oder betroffene Hautareale geschabt bzw. gerieben werden. Das Hautareal wird zuvor unter leichter Massage mit Öl vorbehandelt. Gua Sha wird vor allem bei Beeinträchtigungen angewandt, die durch pathogene Einflüsse (u.a. Kälte, Hitze, Wind, Feuchtigkeit, Trockenheit) bedingt sind. Durch das Schaben wird „Sha“ – ein pathogener Faktor, der sich im Gewebe festgesetzt hat – an die Oberfläche gebracht, was sich oft in teils starken Farbreaktionen der Haut zeigen kann.

Anwendungsgebiete vor allem bei:

  • spannungsbedingten Kopfschmerzen
  • Rückenbeschwerden
  • Kreuzschmerzen
  • Muskel- und Gelenksbeschwerden
  • Bewegungseinschränkungen

 

Schröpfen

Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern ein Unterdruck erzeugt und direkt auf bestimmte Hautareale oder Akupressurpunkte gesetzt. Durch den Unterdruck werden Schadstoffe über die Haut ab- bzw. ausgeleitet. An den geschröpften Bereichen entfaltet sich eine durchblutungsfördende und stagnationslösende Wirkung. Nach dem Schröpfen breitet sich in den Arealen meist eine angenehme Wärme aus.

Anwendungsgebiete vor allem bei:

  • Chronischen muskulären Verspannungen
  • Rückenproblemen
  • Nackenschmerzen
  • Atemwegsbeschwerden

Bitte klären Sie ihre Beschwerden unbedingt im Vorfeld mit ihrem Haus- oder Facharzt ab,

bevor Sie sich für eine Moxa-, Gua Sha oder Schröpfanwendung in meiner Shiatsu-Praxis entscheiden!

Narbenbehandlung

Narben sind meist potentielle Störfelder in der Kommunikation der Gewebe und sind oft lange nach Operationen oder Verletzungen Auslöser für Störungen des Energieflusses, Empfindungsstörungen und Schmerzen sowie emotionale Belastungen.

Mit ausgewählten sanften präzisen manuellen Techniken werden selbstregulatorische Fähigkeiten des Körpers angeregt, um Narben wieder ins Körpergeschehen zu integrieren.

Bei Bedarf werden Narben auch eingeölt, umliegende Meridiane zur Integration behandelt oder Visualisationen durchgeführt. Die Wirkungen sind u.a verbesserte Durchblutung und Weichheit des Gewebes und eine Reduktion der aus der Narbe resultierenden Spannungszüge.