Über mich

Vitae

1961Geboren in Steyr/OÖ
1979Biologiestudium an der UNI Salzburg
1987-1993Ausübung von Taijiquan und Taiji-Qigong (Langform nach Cheng Manching)
1991Promotion zum Doktor der Philosophie
1991-2006Selbständig tätig als Biologe im Rahmen eines Technischen Büros für Ökologie
(Gewässerbiologie & Mikroskopie, Gutachten, Umweltexpertisen)
1993-2009Ausübung von Aikido (bis 2. Dan)
1998Geburt der Tochter
1999Heirat
2001Ausbildung zum Diplomierten Gesundheitstrainer am WIFI Salzburg
2002Geburt des Sohnes
2002-2005Shiatsu-Ausbildung beim Shiatsu-Verein-Salzburg, Shiatsu-Schule Frau Mag. Gabriele Egger, anerkannte Schule des Österreichischen Dachverbandes für Shiatsu (ÖDS)
seit 2006Diplomierter Shiatsu-Praktiker in eigener Praxis
2006Mitbegründer von „worKImpuls“ (Betriebliche Gesundheitsförderung mit Mobilem Shiatsu in Unternehmen & Betrieben) www.workimpuls.at
2008Diplom zum „Entwicklungsbegleiter auf energetischer Basis“ durch Absolvierung der Kurse für Babyshiatsu, Shonishin und Spielräume-Konzept® nach Kalbantner & Wernicke
(www.aceki.de)
2009Beginn der Ausübung von Kinomichi (regelmäßige Lehrgänge in München, Berlin, Schweiz und Frankreich)
(www.kinomichi-muenchen.de)
2010Diplomierter Shiatsu-Trainer (ÖDS)
2016Diplomierter Samurai-Shiatsu-Praktiker
2017Überreichung des Kinomichi-Hakama stagiaire in Berlin von Andreas Lange-Böhm (Kinomichi Berlin) und Carola Böhme (Kinomichi-München)

Fortbildung Shiatsu

Um Sie, Liebe Klientin/Lieber Klient, in meiner Praxis bei Ihren aktuellen Themen und Beschwerdebildern

möglichst effizient begleiten zu können, bemühe ich mich ständig um Weiterbildungen, die meine Kenntnisse

um die vielschichtigen Zusammenhänge im Körper vertiefen und mein Spektrum an Behandlungstechniken erweitern.

 

Fortbildungen seit dem Shiatsu-Diplom 2005

JahrTitelKursleiterInh
2005„Schröpfen – Moxa – Gua-Sha“Volker Truckenthanner12
2006„Shiatsu für den Beckengürtel“
Workshop im Rahmen des 13. Deutschen Shiatsu-Kongresses in Heidelberg
Dr. Helmut Kreil (München)3
2006„Shiatsu unterrichten – Shiatsu in die Welt tragen“ Workshop im Rahmen des 13. Deutschen Shiatsu-Kongresses in HeidelbergAnna Christa Endrich
ESI Heidelberg
3
2006„In der Achtsamkeit des Augenblicks Leben berühren“ Workshop im Rahmen des 13. Deutschen Shiatsu-Kongresses in HeidelbergRuth Gisch
ESI Heidelberg
3
2006„HARA spüren – wahrnehmen – erkennen“Brigitte Rieger
Shiatsu Schule Salzkammergut
6
2007„Mobiles Sessel Shiatsu“Josef Ernst (Wien)
Erwin Cuba (Wien)
14
2007„Shiatsu bei Rückenproblemen“Dr. Helmut Kreil (München)12
2008„Shonishin“ – eine traditionelle nicht-invasive Methode der Kinderakupunktur (Teile 1 und 2)Dr. Thomas Wernicke
(www.aceki.de)
28
2008„Grundlagen des Baby-Shiatsu“Mag. Karin Kalbantner-Wernicke
(www.aceki.de)
15
2008„Einführung in das Shiatsu-System von Shizuto Masunaga“Dr. Helmut Kreil (München)12
2008„Shiatsu für Eltern und Kinder“Alfred Müller
(Amida-Zentrum Wien)
5
2009„Kindershiatsu“ (Internationale Shiatsu Schule Graz)Mag. Iris Meinhart
Patricia Böhn
18
2009„Erweiterte Techniken in der Shiatsu-Behandlung“Dr. Helmut Kreil (München)28
2009„Spielräumekonzept“Mag. Karin Kalbantner-Wernicke &
M. Möbius
18
2009„Das wunderbare Netzwerk der Faszien“ Teil 1Mag. Anja Bader18
2008 bis 2009„Narbenbehandlung“ (Teile 1 – 4)Mag. Anja Bader
(Innsbruck)
20
2008 bis 2011„HARA, Lebensmitte und Körperarbeit“ (Teile 1-5). Eine inspirierende Synthese osteopathischer Behandlungstechniken, ganzheitlicher Psychologie & Östlicher Energiearbeit.Mag. Anja Bader
(www.anjabader.at)
136
2008 bis 2012Assistenz an der Shiatsu-Schule-Salzburg zwecks Ausbildung zum Shiatsu-LehrerMag. Gabriele Egger Shiatsu-Verein-Salzburg600
20112. Tiroler Qigong-Tage: „Gelassen in der Mitte“ Ein integrativer Ansatz für Medizin, Psychologie und LebensphilosophieMag. Anja Bader &
Renate Anna-Maria Missethon
15
2012"Cranio-Sacral-Harmonizing":
Teil 1. Ursprung und Ausdruck
Mag. Anja Bader22
2013„Korrektive Techniken für Gelenke und Wirbelsäule“Dieter Lehner18
2013„Moxa, Schröpfen, Gua Sha“Felicitas Lawrence
(Shambala Shiatsu Schule Wien)
18
2014"Das wunderbare Netzwerk der Faszien“ Teil 2Mag. Anja Bader20
12.-14.09.2014"Von der Sehnsucht der Seele - Shiatsu als Prozessbegleitung"Volker Truckenthanner20
12.10.2014"Sessel-Shiatsu"Mag. Helmut Kreil (München)8
28.10.2016Workshop (ÖDS): "Wie wichtig ist doch mein Bauch"Elisabeth Führer2
28.10.2016Workshop (ÖDS): "Shiatsu mit älteren Menschen"Ing. Werner Brünner2
28.10.2016Workshop (ÖDS): "Die Lebensthemen der Extrameridiane"Thomas Dinter2
28.10.2016Workshop (ÖDS): "Berührung aus dem Zustand der Einheit"Alfred Müller2
19.11.2016"Samurai-Shiatsu: Fit für die Schule" Basis-KursMag. Martina Ecker8
2014 bis 2017Cranio-Sakral-Harmonizing i.A.(Bacopa)
Blöcke 2 - 10
Mag. Anja Bader266
31.03.2017"Samurai-Shiatsu":
Übungsleiter Kindergarten
Mag. Karin Kalbantner-Wernicke7
01.-02.04.2017"Samurai-Shiatsu": Aufbaukurs zum Samurai-TrainerMag. Karin Kalbantner-Wernicke
www.aceki.de
14
29.04.2017Gruppensupervision Cranio-Sakral-HarmonizingMag. Anja Bader8

Fortbildung Aikido

Besuchte Aikido Lehrgänge (1993-2008) Bruno Ganner

DatumOrtKursleiterInh
31.7-6.8.1993Bad Kissingen (D)Sensei Katsuaki Asai30
26-31.12.1993Ratingen (D)Sensei Katsuaki Asai25
05.1994Cagliari (Sardinien)
30 Jahre Aikikai Italien
verschiedene Instructuere-
1.-7.08.1994Bad Kissingen (D)Sensei Katsuaki Asai30
25.-26.03.1995Salzburg (A)Sensei W. Pagenburg 8
25.-27.03.1994Wien (A)Sensei Hosokawa Hideki12
02.-03.07.1994Salzburg (A)Sensei Katsuaki Asai10
05.1995Düsselsorf (D)
30 Jahre Aikikai Deutschland
verschiedene Instructeure-
28.7.-4.8.1995Bad Kissingen (D)Sensei Katsuaki Asai30
25.-26.10.1997Steinbach (D)Sensei Hiroshi Tada8
14.-19.04.1998Budepest (Ungarn)Sensei Kobayashi Hiroaki20
01.-08.08.1998Bad Kissingen (D)Sensei Katsuaki Asai30
30.7.-7.8.2001Bad Kissingen (D)Sensei Katsuaki Asai30
26.-28.10.2007Salzburg (A)Sensei Toshiro Suga12
04.-06.01.2008München (D)Sensei Adriano Trevisan15
26.-27.04.2008Salzburg (A)Sensei Martin Gruber10

Zusätzlich wöchentliches Training im Dojo von Torsten Weydemann in Salzburg zwischen 1993 und 1998 (bis zu 3 x die Woche) und zwischen 1998 und 2008 (bis zu 1x pro Woche) und unzählige kleinere Wochenend-Lehrgänge bei Torsten Weydemann (in der obigen Liste nicht angeführt).

Kyu und Dan-Prüfungen: 5. Kyu am 07.12.1994, 4.Kyu am 13.12.1995, 3. Kyu am 15.09.1997, 2. Kyu am 04.11.1998, 1. Kyu am 10.07.2000, 1. Dan am 01.12.2001, 2. Dan am 11.3.2004

Fortbildung Kinomichi

Besuchte Kinomichi-Lehrgänge (1993-2015)

DatumOrtKursleiterInh
29. - 30.10.1993Salzburg (A)Eberhard Kredel12
02. - 04.04.1994Salzburg (A)Eberhard Kredel8
29. - 30.05.2010München (D)Pierre Willequet8
02. - 05.06.2011Berlin (D)Anne Mess, Martine Pillet16
26. - 27.01.2012München (D)Andreas Lange-Böhm8
11. - 15.07.2012Salins les Baines (F)div. Instrukteure20
06. - 07.10.2012Salzburg (A)Andreas Lange-Böhm8
20. - 21.04.2013München (D)Monique Pison8
09. - 12.05.2013Berlin (D)Cathérine Bazin, Andreas Lange-Böhm, Rui Rosado16
01. - 02.02.2014München (D)Andreas Lange-Böhm8
19. - 21.04.2014Houlgate (F)Francoise Weidmann, Jean-Yves Forey, Catherine Bazin und div. weitere Instrukteure Kinomichi Frankreich-
18. - 19.10.2014München (D)Rui Rosado8
31.1.-01.02.2015München (D)Andreas Lange-Böhm8
18.-19.04.2015München (D)Francoise Paumard8
14.-17.05.2015Berlin (D)Andreas Lange-Böhm,
Francoise Weidmann,
Jean-Yves Foray
16
02.-06.08.2015Abondance (F))Pierre Willequet (Genf), Francoise Paumard (Paris), Christiana Cavalcanti (Rio de Janeiro)20
30.-31.01.2016München (D)Andreas Lange-Böhm Kinomichi Deutschland 8
19.-20.03.2016München (D)Francoise Paumard8
08.-09.10.2016München (D)Pierre Willquet
(Stock- und Schwertlehrgang) www.kinomichi.ch
8
04.-05.02.2017München (D)Andreas Lange-Böhm Kinomichi - Raum für Bewegung8
18.-19.03.2017München (D)Francoise Paumard8
25.-28.05.2017Berlin (D)Andreas Lange-Böhm (Berlin), Christian Bleyer (Lyon)16
26.-27.05.2017Berlin (D)Prüfung und Überreichung des Hakama stagiaire von Andreas Lange-Böhm (Berlin) und Carola Böhme (München)

Zusätzlich seit Herbst 2010 fortlaufend Besuche der Trainingseinheiten (Sonntagstraining) anfangs bei Jean-Paul Bourillon, ab 2012 bei Carola Böhme in München (kinomichi-muenchen)

Philosophie

„Das was aller Schöpfung Leben verleiht
und selber unerschöpflich ist – das ist das Tao“.
Laotse

Nach östlichem Weltbild nimmt alles seinen Ursprung im Dao (übersetzbar mit „Leere“, das „Eine“, der „Sinn“, der „Weg“). Aus diesem Grund ist für die Traditionelle östliche Philosophie ein Denken charakteristisch, in dem Alles mit Allem verbunden und vernetzt ist. Diese Lebensphilosophie findet bei uns im Westen einen Widerhall im systemischen Ansatz der Psychologie und den Wirtschaftswissenschaften, in der Ökologie und in der Quantenphysik.

„Der SINN erzeugt Einheit.
Die Einheit erzeugt die Zweiheit.
Die Zweiheit erzeugt die Dreiheit.
Die Dreiheit erzeugt alle Geschöpfe.
Alle Geschöpfe haben im Rücken das Dunkle
und umfassen das Lichte,
und der unendliche Lebensatem gibt Ihnen Einklang.“
Laotse, Tao te king, 42. Spruch

Aus dem Tao (Dao) gehen die beiden polaren Kräfte Yin und Yang hervor. Ohne Licht kein Dunkel, auf den Tag folgt die Nacht, wir erleben die Hitze des Sommers und erstarren in der Kälte des Winters, die Poren öffnen sich und schließen sich wieder, Systole folgt auf Diastole, Einatmen auf Ausatmen, u.v.m. Im Klassiker Neijing sagt der Arzt Qi Bo zum Gelben Kaiser: “…, und letzten Endes kann sich nichts im Universum der Polarität von Yin und Yang entziehen.“ Die beiden Pole Yin und Yang – im Westen meist als Plus/Positiv und Minus/Negativ bezeichnet – generieren eine Spannung, ein „Feld“ – und das ist das Dritte, das alles Lebendige durchwebende Qi, das sich mittels der Fünf Elemente in die zehntausend Dinge (alles Weltliche) ergießt.

Der Himmel ist Yang (Energie), die Erde ist Yin (Materie). Im Spannungsfeld der beiden Pole finden wir Qi in seinen unterschiedlichen Ausprägungen, dem Jing (Essenz) an einem Ende bis hin zum Shen (Bewusstsein) am anderen Ende der Skala. Somit sind Körper und Geist nach östlicher Weltsicht nicht zwei voneinander unabhängige, getrennte Phänomene, wie es in unserer  modernen Gesellschaft oft gelebt wird, sondern repräsentieren zwei Aspekte eines zusammengehörenden, vielfach verschränkten Kontinuums.

Maoshing Ni schreibt im Vorwort des Neijing, des Gelben Kaisers, jenes legendären Herrschers, der um 2600 vor Christus in China gelebt haben soll: „Wenn die moderne Wissenschaft und Technik weiterhin die universellen Gesetze außer acht läßt, wird sie auch in Zukunft das Leben auf der Erde stören und schließlich zerstören. Heutzutage kann der Osten der westlichen Zivilisation tatsächlich eine Philosophie des Gleichgewichts und der Harmonie bieten, die nicht nur dringend benötigt wird, sondern für das Überleben der Menschheit geradezu unabdingbar ist. Weiters ist zu lesen: „Das Neijing des Gelben Kaisers ist einer der wichtigsten Klassiker des Daoismus. In erster Linie zeichnet es ein ganzheitliches Bild des menschlichen Lebens. Es berücksichtigt äußere Einwirkungen – geographische, klimatische, jahreszeitliche – ebenso wie innere, zum Beispiel Emotionen und unsere Reaktionen darauf. Es beschreibt, wie unsere Art zu leben und unsere Umwelt unsere Gesundheit bestimmen. Ohne allzusehr ins Detail gehen zu wollen, – das Neijing spiegelt ein Wissen wider, das den natürlichen Weg der Gesundheit beschreibt; es geht davon aus, dass alle Phänomene der Welt unsere natürliche Lebenskraft stimulieren, stärken, unterdrücken oder lähmen. Diese holistische Lebensphilosophie, die die Weisen des Altertums entwickelten, bildet die Grundlage des Integralen Weges – ein Leben in Harmonie mit dem universellen Gesetz.“

„Das Gesetz der Gesundheit ist das Gesetz der Natur“ (Lin 2006). Und ebendort: „Man kann nicht die Natur verletzen, ohne die eigene Gesundheit zu schädigen.“ Immer wieder bin ich fasziniert von diesen und ähnlichen Gedanken, die den Zusammenhängen zwischen Gesundheit des Menschen und der Natur nachgehen. Abschließend nochmals ein Zitat aus dem Vorwort zum Neijing: „Die Philosophie des Neijing kann die Gesellschaft dabei unterstützen, eine höhere Lebensqualität zu erreichen.“

Dazu möchte ich mit meiner Arbeit beitragen.

Zitierte Literatur:
Laotse: Tao-Te-king. Erstmals erschienen 1985, Diogenes Verlag.
Lin H. B. (2006): Chinesische Heilgeheimnisse. Band I und II. Schirner Verlag.
Lin Yutang (1955): Die Weisheit des Laotse. Fischer Verlag, 231 Seiten.
Maoshing Ni (1995) (Hrsg.): „Der Gelbe Kaiser“ Das Grundlagenwerk der
Traditionellen Chinesischen Medizin. O. W. Barth. 416 Seiten.

Presse

Hier finden Sie Presseartikel zum Thema Shiatsu:

Mein Praxisfolder

Die Salzburgerin – Energie durch Berührung

Die Salzburgerin – Berührung ist Begegnung

Die Salzburgerin – Mobiles Shiatsu

Betriebliche Gesundheitsförderung bei COPA-DATA

 

Links

www.workimpuls.at

www.kinomichi.de

www.kiia.net

www.kinomichi-münchen.de

Shiatsu-Praxis Eva Hübler

Shiatsu-Praxis Maria Auer

Österreichischer Dachverband für Shiatsu (ÖDS)

Archiv des Shiatsu-Journals

www.aceki.de